🛣️ Norwegische Landschaftsroute · Vestland, Buskerud

Landschaftsroute Hardangervidda

Landschaftsroute Hardangervidda: 67 km auf der Rv7 von Eidfjord nach Haugastøl über Vøringsfossen und Europas größtes Hochplateau. Ganzjährig offen, anspruchsvoller Winter.

Die Hochebene mit dem Rembesdalsvatn bei Sonnenuntergang im Nationalpark Hardangervidda

67 km

Länge

Eidfjord → Haugastøl

Strecke

Ganzjährig (anspruchsvoller Winter)

Geöffnet

90 Minuten

Fahrzeit

Willkommen auf der Landschaftsroute Hardangervidda

Wenige Strecken in Norwegen haben ein so dramatisches Höhenprofil wie die Riksveg 7 zwischen Eidfjord und Haugastøl. Auf 67 Kilometern klettert die Straße von fünf Metern über dem Meer in Eidfjord hinauf auf 1250 m ü. M. auf das Hardangervidda-Plateau – Europas größtes Hochgebirgsplateau mit rund 8000 Quadratkilometern. Die Strecke wurde 2014 als Nationale Landschaftsroute eingestuft und ist der Hauptkorridor zwischen dem Ostland und dem Hardangerfjord.

Der Kontrast macht die Route einzigartig: vom üppigen Fjordgrund hinauf durch das dramatische Måbødal, am 182 Meter freien Fall des Vøringsfossen vorbei und weiter hinaus auf das weite Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze. Die Straße ist ganzjährig offen, doch das Winterhalbjahr verlangt Respekt – Schnee, Wind und Kolonnenfahrt kommen auf dem Plateau vor.

Wann und wo

  • Länge: 67 km
  • Start: Eidfjord in Hardanger (West)
  • Ziel: Haugastøl bei Geilo (Ost)
  • Saison: Ganzjährig (bei Extremwetter im Winter gesperrt)
  • Höhe: 1250 m ü. M. am höchsten Punkt
  • Fahrzeit ohne Stopps: 90 Minuten
  • Empfohlen mit Pausen: 4–6 Stunden
  • Maut: Nein
  • Fähre: Keine auf der Route selbst

Sehenswürdigkeiten entlang der Route

Das Naturzentrum Hardangervidda Eidfjord in Øvre Eidfjord ist das autorisierte Besucherzentrum des Nationalparks mit Ausstellungen über Geologie, Tierwelt und Wildrene – ein natürlicher erster Stopp vor dem Anstieg.

Das Måbødal ist das dramatische Tal, durch das die Straße von Eidfjord hinauf zum Vøringsfossen klettert. Die alte Måbøvegen mit 125 Haarnadelkurven ist als Wanderpfad erhalten.

Der Vøringsfossen ist die Hauptattraktion und der bekannteste Wasserfall Norwegens, mit 182 Meter freiem Fall ins Måbødal. Im August 2020 wurde die neue Gangbrücke mit 47 Metern Spannweite und 99 Stufen direkt über dem Wasserfallsturz eröffnet, und am 18. September desselben Jahres wurde die Aussichtsanlage Fossatromma fertiggestellt. Plane mindestens eine Stunde ein. Parkplatz bei Fossli.

Das Fossli Hotel steht seit 1891 am Vøringsfossen. Edvard Grieg war Stammgast. Das Hotel hat ein Restaurant und Café mit weitem Blick ins Måbødal hinab.

Der Nationalpark Hardangervidda wurde am 1. Juni 1981 gegründet und umfasst rund 8000 Quadratkilometer oberhalb der Baumgrenze auf 1100–1400 m ü. M. Die Hochebene ist Heimat des größten Wildrenbestands Europas – rund 6000 Tiere überwintern hier. Architektonische Rastplätze bei Ørteren und Vardestopp bieten erlaubte Stopps mitten auf dem Plateau.

Halne Fjellstove liegt auf halbem Weg zwischen Geilo und Vøringsfossen am Halnefjord und ist ein traditionsreiches Eingangstor für Wanderungen auf die Hochebene. Ein naheliegender Stopp auf halber Strecke.

Wohnmobil-Parken und Camping entlang der Route

Der Hochgebirgsabschnitt hat offizielle Wohnmobilstellplätze an drei architektonisch gestalteten Stopps: Vøringsfossen bei Fossli, Rastplatz Ørteren und Halne Fjellstove. Keiner hat Strom, und es gibt keine festen Entsorgungsanlagen entlang der Route. Plane die Entsorgung über die Campingplätze an den beiden Enden.

Empfohlene Campingplätze:

Für Festivalreisende liegt Vossajazz 67 km westlich der Route und lässt sich über den Hardangerfjord kombinieren.

So kommst du hin

Ab Oslo folgst du der E16 nach Hønefoss und dann der Rv7 westwärts über Gol nach Geilo und Haugastøl – rund 3,5 Stunden, bevor der Landschaftsrouten-Abschnitt selbst beginnt.

Ab Bergen fährst du die E16 Richtung Voss, dann die Fv7 am Hardangerfjord entlang und über die Hardangerbrücke nach Eidfjord. Etwa 3 Stunden.

Die Bergensbahn hat Stationen in Haugastøl, Ustaoset und Finse, die Ostseite ist also mit dem Zug erreichbar. Wohnmobile kommen auf der gesamten Rv7 gut zurecht, doch bei Schneefall und starkem Wind von Oktober bis Mai musst du mit Kolonnenfahrt oder vorübergehender Sperrung rechnen. Prüfe vegvesen.no/175 und 175.no vor der Abfahrt im Winter. Schneeketten werden empfohlen, und achte auf querende Wildrene auf dem Plateau.

Was du sonst noch in der Gegend erleben kannst

Die Hardangervidda hängt natürlich mit der Landschaftsroute Hardanger zusammen, die dem Hardangerfjord südlich von Eidfjord folgt. Im Osten liegt Geilo als Wintersportziel mit kurzem Weg zur Landschaftsroute Aurlandsfjellet über die „Snøvegen“. Südlich der Hochebene findest du Rjukan mit dem Gaustatoppen und dem Industrieerbe auf der UNESCO-Welterbeliste. Willst du zu Fuß auf die Hochebene selbst, sind Halne, Dyranut und Maursetstugu klassische Ausgangspunkte für Tagestouren und längere Wanderungen.

Sehenswürdigkeiten entlang der Route

  • 📍Naturzentrum Hardangervidda Eidfjord
  • 📍Måbødal
  • 📍Vøringsfossen
  • 📍Fossli Hotel
  • 📍Nationalpark Hardangervidda
  • 📍Halne Fjellstove

Karte und Campingplätze in der Nähe

Landschaftsroute Hardangervidda und 5 Campingplätze in der Nähe. Klicke auf die Markierungen, um die Seiten zu öffnen.

CampingplatzWohnmobilstellplatzRastplatz / StellplatzHofladen-Parkplatz

Empfohlene Campingplätze

Wohnmobil-Basis, um Landschaftsroute Hardangervidda zu erkunden.

Nationalparks in der Nähe

Schutzgebiete, die du mit der Route kombinieren kannst — schöne Tagestouren von den Rastplätzen.

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Geprüft anhand von 1 Quelle · zuletzt geprüft 15.5.2026
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