💧 Wasserfall · Møre og Romsdal

Storsæterfossen

Der Storsæterfossen bei Geiranger stürzt 30 m von Vesterås Gard, und der natürliche Felsvorsprung lässt Dich HINTER dem Wasservorhang gehen. Wohnmobilparken nur im Zentrum.

Der Storsæterfossen von hinten gesehen, mit den Wassermassen, die vor dem Felsvorsprung herabstürzen, und dem Geirangerfjord im Hintergrund

30 m

Gesamthöhe

Mai–Juli

Beste Saison

Willkommen am Storsæterfossen

Der Storsæterfossen ist einer der wenigen Wasserfälle Norwegens, bei denen Du HINTER dem Wasservorhang gehen und die Wassermassen vor Dir herabstürzen sehen kannst. Der Wasserfall liegt hoch über dem Geirangerfjord an der Südseite des Talzugs, und die Vesteråselva kippt direkt über einen ausgehöhlten Felsvorsprung, der durch Erosion unter einer härteren Deckschicht entstanden ist. Der Fall beträgt 30 Meter in einem einzigen Sturz, und das gesamte Gebiet liegt innerhalb des UNESCO-Welterbegebiets Westnorwegische Fjordlandschaft. Für Wohnmobilreisende ist der Storsæterfossen ein aktives Erlebnis – Du parkst im Zentrum von Geiranger und gehst oder fährst die letzten Kilometer hinauf zum Berghof Vesterås, bevor die Wanderung beginnt.

Fakten zum Wasserfall

  • Gesamthöhe: 30 m
  • Größter Fall: 30 m
  • Anzahl Stufen: 1
  • Fluss: Vesteråselva
  • Typ: plunge (freier Fall)
  • Wasserführung (Durchschnitt): nicht offiziell gemessen
  • Geologie: natürlicher Felsgang, entstanden durch Erosion in weicherem Gestein unter härterer Deckschicht
  • Beste Saison für Wasserführung: Mai–Juli

Was den Wasserfall besonders macht

Das entscheidende Merkmal ist der natürliche Felsvorsprung, der Dich bis hinter den Wasserfall gehen lässt. Die Vesteråselva stürzt frei vor einem hohlen Felsgang, und wenn Du trocken in der Grotte stehst, siehst Du die Wassermassen wie eine lebendige Wand vor Dir fallen. Nur wenige andere Wasserfälle Norwegens bieten dasselbe Erlebnis – der Steinsdalsfossen in Hardanger und der Hesjedalsfossen gehören zu den wenigen vergleichbaren, doch der Storsæterfossen verbindet das Phänomen mit dem Blick über den Geirangerfjord 700 Meter darunter.

Der Pfad führt hinauf über den historischen Berghof Vesterås Gard. Der Hof wird seit mehreren hundert Jahren als Almsiedlung genutzt und betreibt noch heute Tourismus und Bewirtung – Du passierst die Kulturlandschaft auf dem Weg hinauf und kannst auf dem Rückweg eine Kaffeepause einlegen. Die gesamte Fjordlandschaft rund um Geiranger erhielt 2005 zusammen mit dem Nærøyfjord den UNESCO-Status als Teil der Westnorwegischen Fjordlandschaft. Der U-förmige Fjord wurde von Gletschern ausgegraben, die sich durch das westnorwegische Gebirge schnitten, und der Storsæterfossen liegt genau dort, wo die Bergterrasse auf die steile Fjordseite trifft.

Der Schwierigkeitsgrad ist mittel – rechne mit 30–45 Minuten pro Richtung ab Vesterås Gard auf gutem, markiertem Pfad mit einigen steilen und kletterartigen Abschnitten. Festes Schuhwerk und etwas Kondition sind nötig, doch die Tour eignet sich für die meisten Erwachsenen und ältere Kinder.

Wohnmobil-Parken und Aussicht

Hier liegt die größte praktische Herausforderung für Wohnmobilreisende.

  • Offizieller Parkplatz am Wasserfall: Nein. Bei Vesterås Gard gibt es nur einen kleinen Schotterparkplatz, vorrangig den Gästen des Hofs vorbehalten (Gebühr ca. 100 NOK), und er ist nicht für große Wohnmobile geeignet.
  • Wohnmobil-Parken: Nur im Zentrum von Geiranger – Hafenbereich und Campingplätze. Die Straße hinauf nach Vesterås ist schmal und steil und wird für große Wohnmobile nicht empfohlen.
  • Entfernung von Vesterås Gard zum Wasserfall: ca. 1,5 km pro Richtung
  • Schwierigkeit zum Aussichtspunkt: mittel – markierter Pfad mit steilen und kletterartigen Abschnitten
  • Brücke/Plattform: nein – Du gehst auf einem natürlichen Pfad unter den Felsvorsprung
  • Café vor Ort: nein direkt am Wasserfall, aber Bewirtung auf Vesterås Gard
  • Empfohlene Campingplätze (in Geiranger und Umgebung):
  • Angrenzende Landschaftsroute: Geiranger–Trollstigen – 0,3 km

Praktische Empfehlung: Parke das Wohnmobil auf Geiranger Camping oder Vinje Camping im Zentrum und fahre entweder mit einem kleinen Auto oder Rad die schmale Schotterstraße hinauf zu Vesterås Gard, oder wandere den ganzen Weg vom Zentrum über den Fosserasa-Pfad. Eine direkte Tour vom Zentrum Geirangers dauert 3–3,5 Stunden hin und zurück und ist steil, bietet aber unterwegs auch einen spektakulären Fjordblick.

So kommst Du hin

Geiranger liegt zuhinterst im Geirangerfjord in der Kommune Stranda und ist einer der Endpunkte der Norwegischen Landschaftsroute Geiranger–Trollstigen.

  • Von Oslo: E6 nach Dombås, dann RV15 und FV63 über Lom und Geiranger. Ca. 6–7 Stunden. Du überquerst das Strynefjell und kommst die Ørnevegen hinab mit Blick über den Geirangerfjord.
  • Von Bergen: E39 nordwärts, dann die Fähre Hellesylt–Geiranger, oder E39/E136 über Åndalsnes und den Trollstigen südwärts. 6–7 Stunden.
  • Von Trondheim: E6 nach Dombås, FV63 über die Eidsdal-Fähre nach Geiranger. Ca. 4,5–5 Stunden.
  • Lokal: Im Zentrum von Geiranger folgst Du der Ausschilderung Richtung Vesterås Gard südwärts. Die Straße hinauf ist schmal, steil und für große Wohnmobile ungeeignet.

Wohnmobil-relevant: Die FV63 Geiranger–Trollstigen und die Ørnevegen sind von etwa November bis Mai im Winter gesperrt. Die Fähre Hellesylt–Geiranger fährt ganzjährig, doch der Fahrplan ist außerhalb der Sommersaison eingeschränkt. Prüfe die Statens Vegvesen vor der Fahrt.

Beste Reisezeit

Die Wasserführung der Vesteråselva ist während der Schneeschmelze am stärksten.

  • Spätes Mai bis Mitte Juli: Maximale Wasserführung. Du bekommst den vollen Effekt der Wassermassen, die vor Dir herabstürzen, wenn Du hinter dem Wasservorhang stehst. Empfohlener Zeitpunkt.
  • August–September: Geringere Wasserführung, aber weiterhin zugänglich und mit stabilem Wetter. Weniger dramatisches Erlebnis hinter dem Wasserfall.
  • Winter (November–Mai): Der Pfad und die Straße hinauf nach Vesterås sind gesperrt oder unzugänglich. Der Storsæterfossen ist kein Winterziel.
  • Fototipp: Morgenlicht gibt den besten Kontrast zur Fjordlandschaft dahinter. Der Sonnenuntergang taucht den gesamten Geirangerfjord in goldenes Licht und ist eine Abendetappe wert, auch wenn der Wasserfall dann im Schatten liegt.

Weitere Erlebnisse in der Region

Der Storsæterfossen lässt sich natürlich mit mehreren Ikonen der Geiranger-Region kombinieren:

  • Dalsnibba – Aussichtspunkt auf 1500 m ü. M. mit Panorama über den Geirangerfjord, an der Norwegischen Landschaftsroute
  • Ørnevegen und Ørnesvingen – die klassische Aussichtskurve an der Nordseite des Geirangerfjords
  • Seven Sisters und Brudesløret – die Wasserfälle an der Fjordseite, am besten vom Boot aus zu sehen
  • Trollstigen – die dramatische Serpentinenstraße 50 km nördlich, an derselben Landschaftsroute
  • Stryn Sommerski – 18,7 km entfernt, Sommerski-Gelände auf dem Tystigen
  • Loen Skylift – Gondelbahn hinauf zum Hoven, 32 km entfernt
  • Hellesylt – der andere Fährstopp, mit eigenem Wasserfall mitten im Dorf

Karte und Campingplätze in der Nähe

Storsæterfossen und 3 Campingplätze in der Nähe. Klicke auf die Markierungen, um die Seiten zu öffnen.

CampingplatzWohnmobilstellplatzRastplatz / StellplatzHofladen-Parkplatz

Empfohlene Campingplätze

Wohnmobil-Basis, um Storsæterfossen zu erkunden.

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Værdata fra MET Norway.

Geprüft anhand von 1 Quelle · zuletzt geprüft 16.5.2026
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