🛣️ Norwegische Landschaftsroute · Innlandet
Landschaftsroute Rondane
Landschaftsroute Rondane: 75 km auf der Fv. 27 von Venabygd nach Folldal, mit Sohlbergplassen, Strømbu und Blick auf zehn Gipfel über 2000 m. Ganzjährig.
75 km
Länge
Venabygd → Folldal
Strecke
Ganzjährig
Geöffnet
110 Minuten
Fahrzeit
Willkommen auf der Landschaftsroute Rondane
Rondane ist die klassischste und kontemplativste der Nationalen Landschaftsrouten des Landes. Die Strecke folgt der Fv. 27 und Fv. 219 über 75 Kilometer vom Venabygdsfjellet in der Kommune Ringebu nordwärts nach Folldal, mit einem Seitenarm durch Sollia bis Enden am Atnsjøen. Die Route wurde 2005 offiziell als Nationale Landschaftsroute (Nasjonal Turistveg) eingestuft und rahmt den Nationalpark Rondane ein – Norwegens allerersten Nationalpark, durch königliche Resolution am 21.12.1962 geschützt.
Was Rondane besonders macht, ist der Blick auf zehn Gipfel über 2000 Meter, darunter den Rondslottet mit 2178 m ü. M., und dass eine der letzten Wildrentier-Populationen Europas noch immer durch das Gebiet zieht. Die Hochgebirgslandschaft ist von Eis und Wasser geformt, und zwei architektonische Rastplätze, entworfen von Carl-Viggo Hølmebakk – Sohlbergplassen und Strømbu – geben der Route eine kulturhistorische Dimension, mit der nur wenige norwegische Straßen mithalten können.
Wann und wo
- Länge: 75 km (plus 24 km Seitenarm Atna–Sollia–Enden)
- Start: Venabygdsfjellet (Ringebu) im Süden
- Ende: Folldal im Norden
- Saison: Ganzjährig
- Höhe: 1000 m ü. M. maximal, 820 m ü. M. auf der eigentlichen Landschaftsroute zwischen Atnbrua und Folldal
- Fahrzeit ohne Stopps: 120 Minuten
- Empfohlen mit Pausen: 6 Stunden
- Maut: Nein
- Fähre: Nein
Sehenswürdigkeiten entlang der Route
Sohlbergplassen ist die architektonische Ikone der Route. Er liegt am Atnsjøen etwa auf halber Strecke und wurde von Carl-Viggo Hølmebakk entworfen. Die Plattform windet sich zwischen den schlanken Kiefern hindurch, ohne dass ein einziger Baum gefällt werden musste, und rahmt den Blick auf das Rondane-Massiv genau so, wie Harald Sohlberg (1869–1935) das Motiv in seinem bekanntesten Werk „Winternacht in Rondane” malte. Sohlberg hielt sich mehrere Jahre in der Gegend auf, um das Gemälde vorzubereiten. Gute Parkmöglichkeiten, auch für Wohnmobile.
Der Rastplatz Strømbu ist die zweite Hølmebakk-Anlage der Route, eröffnet 2008. Hier findest du eine Dachterrasse mit Bänken, eine Touristeninformation im Inneren, einen Kiosk, eine lokale Bäckerei und Handwerk sowie eine Wärmestube mit Kamin und Panoramafenstern zu den Rondane-Gipfeln und zum Fluss. Fahrrad- und Kanuverleih. Strømbu ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark Rondane.
Der Nationalpark Rondane wurde am 21.12.1962 als erster Norwegens geschützt und umfasst heute nach der Erweiterung 2003 (ursprünglich 580 km²) 963 km². Zehn Gipfel erreichen über 2000 m ü. M., und der Rondslottet mit 2178 m ü. M. ist der höchste. Das Gebiet beherbergt eine der letzten Wildrentier-Populationen Europas.
Die Kirche Sollia ist eine 1738 eingeweihte Holzkirche und eine der besterhaltenen Barockkirchen Norwegens. Sie ist über den 24 km langen Seitenarm von Atna nach Enden erreichbar.
Folldal Gruver liegt am Nordende der Route und ist ein Kulturdenkmal mit rund 70 erhaltenen Gebäuden der Bergbausiedlung, die von 1748 bis 1993 Zink, Kupfer und Schwefel förderte.
Das Atnbrufossen Vannbruksmuseum liegt direkt nördlich von Sohlbergplassen. Das ehemalige Sägewerk am Wasserfall beherbergt heute im Sommer Kunstausstellungen und Konzerte.
Wohnmobil-Stellplätze und Camping entlang der Route
Rondane hat offizielle Wohnmobilstellplätze auf den beiden großen Rastplätzen – Strømbu und Sohlbergplassen – beide ohne Strom. Die Entsorgung von Grau- und Schwarzwasser erfolgt über die Campingplätze der Region. Strømbu ist der praktischste Tagesrastplatz mit Kiosk, Bäckerei, Toiletten und Wärmestube. Sohlbergplassen eignet sich eher für kurze Stopps und die Abend- bzw. Morgenstimmung am Atnsjøen.
Empfohlene Campingplätze:
- Rondane Haukliseter Fjellhotell og Camping – 18,9 km von der Route
- Grimsbu Turistsenter Motell og Camp – 23,2 km von der Route in Folldal
- Dovreskogen Camping – 27,9 km von der Route
- Randsverk Camping – 31,7 km von der Route
Rondane Haukliseter liegt der Route am nächsten und ist die naheliegende Wahl für eine oder mehrere Übernachtungen direkt am Nationalpark. Grimsbu und Dovreskogen sind gute Ausgangspunkte für kombinierte Touren mit Dovrefjell und Folldal Gruver.
So kommst du hin
Von Oslo: E6 nordwärts durch das Gudbrandsdal bis Frya/Ringebu, dann die Fv. 27 hinauf über das Venabygdsfjellet. Rechne mit 2,5–3 Stunden bis zum Startpunkt. Der nächste Flughafen ist Oslo Gardermoen.
Von Bergen und Stavanger: E134 ostwärts, dann E6 nordwärts über Lillehammer und weiter nach Ringebu.
Von Trondheim: E6 südwärts nach Dombås und weiter Rv. 29 südostwärts nach Folldal, oder Rv. 3 südwärts durch das Østerdal nach Alvdal und dann Rv. 29 westwärts nach Folldal. Beide Varianten ergeben rund 3 Stunden Fahrzeit.
Die gesamte Route ist wohnmobilfreundlich, ohne Längen- oder Breitenbeschränkungen. Auf der Strecke verkehrt keine Fähre. Die Landschaftsroute selbst ist ganzjährig offen, aber der Abschnitt, der die Route über das Ringebufjellet (Frya-Seite) mit der E6 verbindet, kann bei Winterstürmen kurzzeitig gesperrt werden – prüfe vegvesen.no/183 bei Winterverkehr.
Was du sonst noch in der Region erleben kannst
Rondane lässt sich natürlich mit mehreren anderen Nationalen Landschaftsrouten kombinieren. Westlich der Route liegen die Landschaftsrouten Sognefjellet und Valdresflye, während die Route Geiranger–Trollstigen noch weiter westlich liegt. Nordwärts verbinden dich Rv. 29 und Rv. 3 mit Dovrefjell und weiter mit Trollstigen oder der Atlantikstraße. In der Region selbst findest du Maihaugen in Lillehammer, das Norwegische Straßenmuseum am Hunderfossen und das gesamte Museumsmilieu im Gudbrandsdal. Das Rondane-Nationalparkzentrum in Otta gibt vor oder nach der Tour eine gründliche Einführung in die Biologie des Wildrentiers und die Geologie des Gebiets.
Sehenswürdigkeiten entlang der Route
- 📍Sohlbergplassen
- 📍Rastplatz Strømbu
- 📍Nationalpark Rondane
- 📍Kirche Sollia
- 📍Folldal Gruver
- 📍Atnbrufossen Vannbruksmuseum
Karte und Campingplätze in der Nähe
Landschaftsroute Rondane und 5 Campingplätze in der Nähe. Klicke auf die Markierungen, um die Seiten zu öffnen.
Empfohlene Campingplätze
Wohnmobil-Basis, um Landschaftsroute Rondane zu erkunden.
14 km · Innlandet
Rondane Haukliseter – Bergcamping am Nationalparkeingang
Traditionsreiche Sennhütte auf 1000 m am Eingang zum Nationalpark Rondane. 22 Zimmer, 8 Hütten und Camping mit Strom – nur 8 km von der E6 entfernt.
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Otta Camping og Motell – Wohnmobilstellplatz am Gudbrandsdal, ganzjährig geöffnet
Campingplatz und Motel 1,5 km vom Zentrum Otta, direkt an der E6 – das Tor zu Rondane und Jotunheimen. Ganzjährig geöffnet, mit Strom, hundefreundlich.
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Varphaugen – Sjoa Familienrafting & Campingplatz
Varphaugen am Gudbrandsdalslågen verbindet Camping mit geführtem Familien-Rafting ab 880 NOK. 12 Hütten, 72 Plätze, kinderfreundliche Flusstouren.
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Sjoa Camping – Stellplatz an Norwegens Rafting-Fluss
Stellplatz in Sjoa, Sels Rafting-Hochburg am Fluss Sjoa. Stellplätze direkt am Wasser, Basis für Rafting, Kajak und den Nationalpark Rondane.
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Kvam Camping – Stellplatz am Lågen in Gudbrandsdalen
Wohnmobilstellplatz in Kvam direkt am Lågen, an der E6 zwischen Vinstra und Sjoa. Basis für Stabkirche Sør-Fron und Wanderungen ins Skåbu-Gebirge.
Nationalparks in der Nähe
Schutzgebiete, die du mit der Route kombinieren kannst — schöne Tagestouren von den Rastplätzen.
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Rondane Nationalpark
Rondane wurde 1962 Norwegens erster Nationalpark: zehn Gipfel über 2000 m, Wildrentiere und eine Landschaftsroute, die das Wohnmobil bis ans Hochgebirge bringt.
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Dovre Nationalpark
Dovre Nationalpark schützt 289 km² Hochgebirge südlich der E6 — 2003 gegründet, um die Wildrentier-Brücke zwischen Rondane und Dovrefjell zu sichern. Hjerkinn ist der Haupteingang.
🏔️ 51 km · Innlandet, Trøndelag, Møre og Romsdal
Dovrefjell-Sunndalsfjella
Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark: 1693 km² Hochgebirge mit Snøhetta auf 2286 m, Moschusochsen-Safari ab Hjerkinn und Wohnmobil-Zugang direkt an der E6 ohne schmale Bergstraßen.
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