🏔️ Nationalpark · Innlandet, Trøndelag, Møre og Romsdal

Dovrefjell-Sunndalsfjella

Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark: 1693 km² Hochgebirge mit Snøhetta auf 2286 m, Moschusochsen-Safari ab Hjerkinn und Wohnmobil-Zugang direkt an der E6 ohne schmale Bergstraßen.

Das Snøhetta-Massiv vom Viewpoint Snøhetta Pavillon auf Tverrfjellet bei Hjerkinn gesehen

1.693 km²

Fläche

2002

Gegründet

2.286 m ü. M.

Snøhetta

Juni–September

Saison

Willkommen in Dovrefjell-Sunndalsfjella

Die Dovrefjell-Sunndalsfjella Nationalpark ist Norwegens wichtigstes Hochgebirgsplateau südlich des Saltfjellet — 1693 km² karge, kalkreiche Bergmark, die sich von der E6 auf Dovre im Osten bis zu den steilen Sunndalsfjella im Westen erstreckt. Der Park wurde 2002 gegründet und 2018 erweitert und krönt sich mit der Snøhetta auf 2286 m, einem Berg, der nach altem Volksglauben den Mittelpunkt Norwegens markierte. Hier lebt der südlichste Moschusochsen-Bestand der Welt zusammen mit einem der letzten ursprünglichen Wildrentier-Bestände Europas.

Für Wohnmobil-Reisende ist Dovrefjell einzigartig: Die E6 verläuft entlang der gesamten Ostseite des Parks und bietet direkten Zugang zu sowohl Hjerkinn als auch Kongsvold ohne Umwege über schmale Bergstraßen. Du kannst das Wohnmobil auf 1000 Metern Höhe parken, 30 Minuten gehen und in einer der spektakulärsten Nationalparks Norwegens stehen.

Fakten zum Park

  • Fläche: 1693 km²
  • Gegründet: 2002 (erweitert 2018)
  • Provinz: Innlandet, Trøndelag, Møre og Romsdal
  • Verwaltung: Nationalparkverwaltung Dovrefjell
  • Höchster Punkt: Snøhetta, 2286 m
  • Landschaftstyp: Hochgebirge auf kalkreichem Untergrund
  • Besonderheit: der südlichste Moschusochsen-Bestand der Welt und ursprüngliches Wildrentier

Was den Park besonders macht

Dovrefjell ist vor allem für den Moschusochsen bekannt — den seltenen Verwandten des Eismeer-Ochsen, der zwischen 1932 und 1953 aus Grönland wiedereingeführt wurde, nachdem der ursprüngliche norwegische Bestand vor über 9000 Jahren ausgestorben war. Der Bestand von rund 300 Tieren weidet auf dem Plateau rund um Hjerkinn und ist Europas einziger frei lebender Moschusochsen-Bestand. Geführte Moschus-Safaris ab Hjerkinn gehören zu den einzigartigsten Naturerlebnissen Norwegens — du folgst zertifizierten Guides bis auf einen sicheren Beobachtungsabstand von 200 Metern.

Die Snøhetta dominiert die Landschaft. Der Gipfel auf 2286 m ist als Tagestour von der Touristenhütte Snøheim über das Stroplsjødalen technisch einfach, erfordert aber 8–10 Stunden hin und zurück. Der Berg gab auch dem Architekturbüro Snøhetta seinen Namen, das den Viewpoint Snøhetta-Pavillon auf Tverrfjellet bei Hjerkinn entwarf — einen international prämierten Holzpavillon, der 2011 eröffnet wurde, mit dem Norwegischen Wildrentierzentrum als Gastgeber.

Der Park beherbergt außerdem Polarfuchs, Vielfraß, Steinadler und Wanderfalke, und das Wildrentier des Knutshø-Bestands ist eines der wenigen in Europa, das genetisch ursprünglich ist. Der kalkreiche Untergrund bringt eine reiche Bergpflanzen-Vielfalt mit Silberwurz-Wiesen auf Knutshø und Kolla sowie dramatische Wasserfall-Canyons bei der Åmotan-Schlucht im Sunndalen, wo fünf Wasserfälle in einer Schlucht zusammentreffen.

Eingangspunkte für Wohnmobil-Reisende

  • Hjerkinn / Viewpoint Snøhetta: 62,227 N, 9,541 O. Großer kostenloser Parkplatz bei Tverrfjellet, 30 Min. zu Fuß zum Pavillon. Toiletten, Informationszentrum. Saison Juni–Oktober.
  • Kongsvold Fjeldstue: 62,309 N, 9,617 O. Direkt an der E6 im Drivdalen, ganzjähriger Parkplatz, klassisches Tor zum Wildrentiergebiet Knutshø. Bewirtung, Toiletten.
  • Jøroskloppa (E6, Drivdalen): 62,272 N, 9,582 O. Wohnmobilfreundlicher Rastplatz entlang der E6, erlaubt Übernachten mit Wohnmobil. Ganzjährig.
  • Sunndalen / Jenstad (Gjøra): 62,66 N, 8,70 O. Eingang von der Westseite, Fußwanderung zur Åmotan-Schlucht. Saison Juni–September.
  • Aursjøvegen (Lesja/Eikesdalen): 62,532 N, 8,35 O. Mautstraße mit Zugang zur Südwestseite des Parks, Saison Juni–September.

Wohnmobil-Parken und Übernachten

Die E6 entlang der Ostseite ist die Hauptader für Wohnmobil-Reisende, und die Fahrzeit von Oslo nach Hjerkinn beträgt 4,5 Stunden — deutlich kürzer als zu den meisten anderen Nationalparks. Der Parkplatz beim Viewpoint Snøhetta ist kostenlos, und der Jøroskloppa-Parkplatz an der E6 erlaubt das Übernachten mit Wohnmobil. Hjerkinnhus verlangt eine Gebühr (60 NOK/Tag) auf seinem Parkplatz. An den meisten übrigen Eingangspunkten ist das Übernachten mit Wohnmobil nicht erlaubt, und du wirst auf die Campingplätze in der Nähe verwiesen.

Empfohlene Campingplätze:

Angrenzende Landschaftsrouten: Sognefjellet (65 km) und Rondane (79 km). Rafting in der Nähe: Opplev Oppdal (35 km).

Sehenswürdigkeiten und Tourenvorschläge

  • Snøhetta über Snøheim: 20 km hin und zurück, 1300 Höhenmeter, anspruchsvolle Tagestour. Start ab Snøheim (Shuttlebus von Hjerkinn) über das Stroplsjødalen. Juli–September.
  • Viewpoint Snøhetta-Pavillon: 3 km hin und zurück, 200 Höhenmeter, leicht. Start vom Parkplatz bei Tverrfjellet. Der Pavillon selbst ist vom 1. Juni bis 10. Oktober geöffnet.
  • Moschus-Safari ab Hjerkinn: 4–6 Stunden geführte Tour, leichtes bis mittleres Gelände. Buchung über Moskus Safari Dovrefjell. Mai–Oktober.
  • Knutshø-Runde: 12 km, 600 Höhenmeter, mittel. Start ab Kongsvold, klassisches Wildrentier-Gelände mit Silberwurz-Wiesen.
  • Åmotan-Schlucht (Sunndalen): 6 km hin und zurück nach Jenstad, leicht. Start vom Parkplatz bei Gjøra. Fünf Wasserfälle treffen in einem Canyon zusammen.

So kommst du hin

Aus Oslo: E6 nordwärts über Hamar, Lillehammer, Otta und Dombås nach Hjerkinn (340 km, 4,5 Stunden). Fahre 25 km weiter nach Kongsvold. Aus Trondheim: E6 südwärts über Berkåk nach Oppdal und weiter nach Kongsvold (150 km, 2 Stunden). Aus Molde: Fv70 nach Sunndalsøra (90 km), danach weiter das Sunndalen hinauf nach Gjøra und zum Jenstad-Eingang. Die Bahn Oslo–Trondheim (Dovrebahn) hält an den Bahnhöfen Hjerkinn und Kongsvold.

Für Wohnmobile ist die E6 über Dovre ohne Längen- oder Höhenbeschränkungen. Die Straße ist das ganze Jahr über offen, prüfe aber beim Straßenamt auf Wintersperrungen bei Extremwetter.

Wann du fahren solltest

Die beste Saison ist Mitte Juni bis Mitte September. Juli–August ist am stabilsten für die Snøhetta-Besteigung, während die Moschus-Safaris von Mai bis Oktober laufen. Die Snøhetta und das Hochgebirgsplateau können den ganzen Sommer über Schnee und Minusgrade bekommen, und plötzlicher Nebel ist üblich — packe Mütze, Handschuhe und Windjacke selbst im Juli ein. Der Viewpoint Snøhetta-Pavillon ist vom 1. Juni bis 10. Oktober geöffnet. Halte mindestens 200 Meter Abstand zu Moschusochsen — die Tiere sind unberechenbar und können angreifen, besonders Kühe mit Kalb.

Zugänge für Wohnmobile

  • Hjerkinn / Viewpoint Snøhetta

    62,227 N, 9,541 O. Großer kostenloser Parkplatz bei Tverrfjellet, 30 Min. zu Fuß zum Pavillon. Toiletten, Informationszentrum. Saison Juni–Oktober.

  • Kongsvold Fjeldstue

    62,309 N, 9,617 O. Direkt an der E6 im Drivdalen, ganzjähriger Parkplatz, klassisches Tor zum Wildrentiergebiet Knutshø. Bewirtung, Toiletten.

  • Jøroskloppa (E6, Drivdalen)

    62,272 N, 9,582 O. Wohnmobilfreundlicher Rastplatz entlang der E6, erlaubt Übernachten mit Wohnmobil. Ganzjährig.

  • Sunndalen / Jenstad (Gjøra)

    62,66 N, 8,70 O. Eingang von der Westseite, Fußwanderung zur Åmotan-Schlucht. Saison Juni–September.

  • Aursjøvegen (Lesja/Eikesdalen)

    62,532 N, 8,35 O. Mautstraße mit Zugang zur Südwestseite des Parks, Saison Juni–September.

Karte und Campingplätze in der Nähe

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Empfohlene Campingplätze

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Geprüft anhand von 1 Quelle · zuletzt geprüft 15.5.2026
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