Canvas Hove ist kein klassischer Campingplatz, sondern ein Glamping-Konzept, das seit dem Frühjahr 2019 auf Tromøya eine ganz eigene Übernachtungsform anbietet. Die Anlage liegt auf dem Hove Leirsenter auf Tromøya bei Arendal, mitten im Raet-Nationalpark, und gehört zur Norrøna-Canvas-Familie, entwickelt vom Touristikgründer Jan Fasting. Du übernachtest in mongolischen Jurten, schwebenden Cocoon-Zelten oder speziell entworfenen Bootszelten – nicht im eigenen Wohnmobil.
Für Wohnmobilreisende ist Canvas Hove daher vor allem eine interessante Auszeit vom Fahreralltag: eine Nacht oder zwei in einer Luxusunterkunft als Abwechslung während einer längeren Südnorwegen-Tour. Tromøya ist über eine Brücke von Arendal Festland leicht erreichbar, und Hove dient als Ausgangspunkt für den Nationalpark und die Küste rund um Arendal.
Unterkünfte und Ausstattung
Die Anlage hat insgesamt rund 80 Schlafplätze in verschiedenen Konzepten. Mongolische Jurten sind mit Hästens-Betten und freistehenden Kupferbadewannen ausgestattet und verbinden asiatische Nomaden-Architektur mit skandinavischem Komfort. Die schwebenden Cocoon-Zelte hängen zwei Meter über dem Waldboden zwischen den Bäumen, während die Bootszelte – von Jan Fasting selbst entworfen – einen Holzofen haben und in Meernähe liegen. Zusätzlich gibt es Hütten auf dem Hove-Gelände.
Auf dem Gemeinschaftsgelände findest Du Restaurant, Bar, Café, Sauna, Marina und WLAN. Die Anlage hat ein eigenes Windsurf-Zentrum in Zusammenarbeit mit Starboard, außerdem Kanu-, Angel- und Trimaransegelangebote direkt vor der Tür. Auf dem Gelände liegt auch der TrollAktiv-Kletterpark mit Parcours in den Bäumen. Zimmer beginnen bei rund 1.300 NOK (ca. 115 €) pro Nacht außerhalb der Saison; Jurten und Cocoon-Zelte sind im Juli teurer.
Wohnmobilparken und Camping
Canvas Hove nimmt keine Wohnmobile zur Übernachtung auf der Glamping-Anlage auf. Tagesparken für Pkw ist möglich, aber Wohnmobilreisende müssen anderswo in der Region übernachten.
Sinnvolle Alternativen in der Nähe:
- Marivold Camping in Grimstad liegt 30–35 Minuten südlich von Hove und eignet sich gut, wenn Du einen Canvas-Hove-Besuch mit einer Weiterreise entlang der Sørlandsküste verbinden möchtest.
- Tingsaker Familiecamping in Lillesand liegt rund 40 Minuten entfernt und ist beliebt bei Familien mit Kindern, die einen längeren Aufenthalt in der Region planen.
- Arendal Camping liegt circa 10–15 Fahrminuten von Tromøya entfernt und ist die nächste traditionelle Campingoption.
Ein gängiges Muster ist, das Wohnmobil auf einem dieser Plätze abzustellen und einen Tagesausflug nach Hove zu machen – zum Windsurfen, für die Sauna oder ein Abendessen im Restaurant. Wer möchte, kann eine Nacht in der Jurte als besonderes Erlebnis mitten in der Wohnmobiltour einplanen.
Anfahrt
Tromøya ist über eine Brücke vom Zentrum Arendals erreichbar. Die Fahrzeit von der E18 bei Arendal bis nach Hove beträgt rund 20 Minuten. Von Kristiansand aus – dem Fährhafen für die Verbindung von Hirtshals – dauert die Fahrt auf der E18 etwa eine Stunde. Von Oslo sind es rund 3,5 Stunden. Abfahrt von der E18 bei Arendal, dann ausgeschildert Richtung Tromøya, weiter nach Færvik und Hove am Ende der Insel. Nördliche und südliche Expressbuslinien halten in Arendal, von dort gibt es lokale Busverbindungen nach Tromøya.
Was es sonst noch zu erleben gibt
Der Raet-Nationalpark schützt den Küstenstreifen und den Schärengarten vor Arendal und ist bekannt für das Raet – eine Endmoräne aus der letzten Eiszeit – sowie für Wanderwege rund um Hove. Zwei Kilometer entfernt liegt Bjellandstrand Gård mit Rosengarten und Café. Arendal Zentrum, rund 10 Kilometer entfernt, bietet historische Holzhausviertel, den Pollen-Hafen und Museen. Im Sommer ist die Arendalsuka eine der größten politischen Veranstaltungen Norwegens.
FAQ
Frage: Kann ich mein Wohnmobil bei Canvas Hove abstellen? Antwort: Nein, Canvas Hove ist eine reine Glamping-Anlage ohne Wohnmobilstellplätze. Wohnmobilreisende müssen auf Marivold Camping oder einem anderen Platz in der Region übernachten und Canvas Hove als Tagesausflug oder für eine Übernachtung in der Jurte einplanen.
Frage: Was für Übernachtungen gibt es bei Canvas Hove? Antwort: Die Anlage hat mongolische Jurten mit Hästens-Betten und Kupferbadewannen, schwebende Cocoon-Zelte zwei Meter über dem Waldboden, speziell entworfene Bootszelte mit Holzofen sowie Hütten – insgesamt rund 80 Schlafplätze.
Frage: Wann ist Canvas Hove geöffnet? Antwort: Der Betrieb läuft hauptsächlich als Hauptsaison-Angebot von Frühjahr bis Herbst, Schwerpunkt Juni–August. Aktuelle Öffnungszeiten und Buchung auf hoveleirsenter.no.
Frage: Was kostet eine Übernachtung bei Canvas Hove? Antwort: Zimmer beginnen laut Buchungsportalen bei rund 1.300 NOK (ca. 115 €) pro Nacht außerhalb der Saison. Jurten und Cocoon-Zelte sind im Juli deutlich teurer.
Frage: Was kann ich bei Canvas Hove tun, ohne zu übernachten? Antwort: Restaurant, Bar und Sauna sind für Tagesgäste geöffnet. Du kannst Windsurfstunden, Kanuverleih, Trimaransegelausflüge buchen oder den TrollAktiv-Kletterpark in den Bäumen auf dem Hove-Gelände besuchen.

