Slow Food Hardanger

Lofthus og Kinsarvik, Vestland

Apfelgarten in Lofthus am Sørfjord mit dem Folgefonna-Gletscher im Hintergrund während der Herbsternte

Programmübersicht

Sa 12. Sep Festival läuft
So 13. Sep Festival läuft
Mo 14. Sep Festival läuft
Di 15. Sep Festival läuft
Mi 16. Sep Festival läuft
Do 17. Sep Festival läuft
Fr 18. Sep Festival läuft
Sa 19. Sep Festival läuft
So 20. Sep Festival läuft
Mo 21. Sep Festival läuft
Di 22. Sep Festival läuft
Mi 23. Sep Festival läuft
Do 24. Sep Festival läuft
Fr 25. Sep Festival läuft
Sa 26. Sep Festival läuft
So 27. Sep Festival läuft
Mo 28. Sep Festival läuft
Di 29. Sep Festival läuft
Mi 30. Sep Festival läuft
Do 1. Okt Festival läuft
Fr 2. Okt Festival läuft
Sa 3. Okt Festival läuft
So 4. Okt Festival läuft
Genresmatfestival, kulturfestival
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📍 Lage

Lofthus og Kinsarvik, Vestland (Hardanger)

⏰ Saison

12. September – 4. Oktober 2026

Slow Food Hardanger: Convivium für Esskultur am Sørfjord – Cidersafari, Apfelernte und die Arche des Geschmacks. Wohnmobil-Basis bei Lofthus und Kinsarvik.

📍 Karte und Ort

Festival-Ort in Rot markiert, empfohlene Campingplätze in Grün. Klicke für Details.

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ℹ Praktische Informationen

Willkommen bei Slow Food Hardanger

Hardanger ist seit über 800 Jahren Norwegens Obstgarten, und seit 2008 ist Slow Food Hardanger das Lokalgruppe – ein Convivium –, das die Esskultur am Sørfjord mit der internationalen Slow-Food-Bewegung verbindet, die 1986 in Italien gegründet wurde. Mit Basis in Lofthus in der Gemeinde Ullensvang veranstaltet das Convivium Cidersafaris, Apfelernte-Treffen und Terra-Madre-Ereignisse, die Bauern, Köche und Besucher zusammenbringen. Für Wohnmobilisten ist dies ein lebendiger Zugang zu echter Hardanger-Kultur – kein Festival mit einem Zaun darum, sondern ein Netzwerk aus Hofbesuchen, Kostproben und Wissensaustausch, verteilt über die gesamte Fjordregion von September bis Oktober.

Fakten

  • Gegründet: 2008
  • Typ: Convivium (Lokalgruppe) der Slow-Food-Bewegung
  • Hauptarenen: Lofthus, Aga und Ulvik entlang des Sørfjords
  • Hauptsaison: September–Oktober (Apfelernte)
  • Jährlich wiederkehrend: ja
  • Führung/Hofbesuch: ja (erfordert meist Vorbestellung)
  • Partner: Hjeltnes vidaregåande als Slow-Food-Bildungszentrum
  • Netzwerk: Terra Madre Nordic, Slow Food International
  • Preisniveau: mittel (variiert je nach Veranstaltung)
  • Koordinaten: 60.3247, 6.6586

Was das Convivium besonders macht

Slow Food Hardanger ist kein einzelnes Food-Festival an einem bestimmten Datum – es ist eine ganzjährige Aktivität mit der Apfelernte als Höhepunkt. Fünf Merkmale machen das Convivium besonders:

Die Arche des Geschmacks für alte Sorten. Das Convivium dokumentiert und bewahrt bedrohte Obst- und Beerensorten im internationalen Katalog der Arche des Geschmacks (Ark of Taste). Gravenstein, Aroma, Discovery und James Grieve sind Kernäpfel, ergänzt durch Sauerkirschen aus Lofthus und Pflaumen vom Sørfjord – Sorten, die zu verschwinden drohen, wenn sie keinen Markt und keinen Zuspruch finden.

Hjeltnes als Bildungszentrum. Die weiterführende Schule Hjeltnes in Ulvik ist offiziell Slow-Food-Bildungszentrum – eines der wenigen in Nordeuropa. Hier lernen angehende Gärtner und Obstbauern traditionelle Sortenerhaltung kombiniert mit moderner Agronomie.

Die Cidergüter als Lernort. Lofthus, Aga, Ulvik und Utne beherbergen mehrere der wichtigsten Cidergüter Norwegens – Aga Sideri, Edel Sider, Ulvik Frukt og Cideri, Syse Gard. Das Convivium veranstaltet Cidersafaris, die Einblick in alles von der Sortenwahl bis zu Lagerung und Verkostung geben.

Das Terra-Madre-Nordic-Netzwerk. Hardanger war Gastgeber mehrerer Terra-Madre-Treffen mit Teilnehmern aus ganz Nordeuropa, bei denen Lebensmittelproduzenten einander und das Publikum treffen.

Kulturhistorische Tiefe. In Hardanger werden Äpfel angebaut, seit die Mönche des Klosters Lyse im 13. Jahrhundert Sorten pflanzten. Das Convivium hält diese Kontinuität lebendig.

Wohnmobil-Perspektive: Parken und Anfahrt

Die Veranstaltungen von Slow Food Hardanger sind entlang des Sørfjords verteilt, daher ist die Strategie, eine Basis auf einem Campingplatz einzurichten und Höfe tagsüber zu besuchen:

  • Offizielles Wohnmobil-Parken an der Veranstaltung: nein (variiert je nach Hof)
  • Empfohlene Strategie: Basis auf einem Campingplatz, Tagesausflug zur Veranstaltung
  • Empfohlene Campingplätze:

Cider- und Obstgüter haben oft begrenzten Stellplatz für Wohnmobile – erkundige dich individuell. Sandvik Fjordcamping in Lofthus und Kjelde Camping in Kinsarvik sind alternative Basen näher an den Veranstaltungen.

So kommst du hin

  • Von Bergen: ca. 2,5 Std. über die E16 und die Hardangerbrücke, danach Rv 13 nach Süden entlang des Sørfjords bis Lofthus.
  • Von Oslo: ca. 6,5 Std. über E16/Rv 7 über die Hardangervidda, durch Eidfjord, dann Rv 13 nach Süden vorbei an Kinsarvik bis Lofthus.
  • Von Stavanger: über die E134 über Haukeli und hinunter nach Røldal, dann Rv 13 nach Norden entlang des Sørfjords.
  • Nächster Flughafen: Bergen Lufthavn Flesland, 150 km.

Die Rv 13 ist stellenweise schmal, bewältigt das Wohnmobil aber problemlos. Die Hardangerbrücke hat eine Höhenbegrenzung, die die allermeisten Wohnmobile schaffen.

Tipps für den Besuch

  • Beste Zeit: dritte Septemberwoche bis Mitte Oktober – volle Apfelernte und die meisten Hofveranstaltungen.
  • Buchung: Cidersafaris und Hofbesuche erfordern fast immer eine Vorbestellung. Prüfe Slow Food Hardanger auf Facebook oder terramadrehardanger.ticketco.events für das Programm.
  • Was zu probieren ist: Hardanger-Cider aus alten Sorten, Apfelmost, Sauerkirschen aus Lofthus, Pflaumen vom Sørfjord, Lefse und Trockenfleisch – alles dokumentiert in der Arche des Geschmacks.
  • Was zu vermeiden ist: rechne nicht damit, einfach aufzutauchen – das Programm ist kuratiert und kleinteilig.
  • Vorlaufzeit für die Buchung: am besten 2–4 Wochen vorher, besonders bei Terra-Madre-Treffen.

Weitere Erlebnisse in der Umgebung

Hardanger bietet mehr als Cider. Kombiniere die Food-Veranstaltungen gern mit einer Wanderung zur Trolltunga, mit Folgefonni breførarlag für eine Blaueis-Wanderung auf der Folgefonna oder mit Tagesausflügen über die Hardangervidda. Die Wasserfälle Tyssestrengene und Husedalsfossane liegen innerhalb einer halben Stunde Fahrzeit, und Hardanger als Nationale Landschaftsroute ist die eigentliche Hauptader zwischen all diesen Erlebnissen.